Versicherungsart

Charterversicherung

Charterversicherung ist kein einzelner Tarif, sondern ein Bündel aus Kautionsversicherung, Skipper-Haftpflicht und Reiserücktritt. Wir vergleichen die Angebote von Pantaenius, Yacht-Pool und Schomacker und schicken dir innerhalb von 24 Stunden dein individuelles Angebot.

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Was ist eine Charterversicherung?

Eine Charterversicherung ist ein Versicherungsbündel speziell für gecharterte Yachten und Motorboote. Sie deckt die Risiken ab, die der Chartervertrag und die Police der Charterfirma offen lassen. Der wichtigste Baustein ist die Charter-Kautionsversicherung, die im Schadensfall direkt mit der Charterfirma abrechnet und dir die Hinterlegung einer Kaution von 1.500 bis 3.000 EUR erspart. Dazu kommen Skipper-Haftpflicht für Schäden gegenüber Dritten, Reiserücktritt für den Ausfall vor oder während des Törns und Insassenunfall für Verletzungen an Bord.

Wer als Charterer ohne eigene Police lossegelt, riskiert vier Dinge: den Verlust der Kaution bei Bagatellschäden, persönliche Haftung bei Personenschäden oberhalb der Mindestdeckung der Charterfirma, einen Totalausfall der Reisekosten bei Krankheit und Streit mit der Charterfirma über die Schuldfrage. Die Charterversicherung kostet bei einem normalen Mittelmeer-Törn rund 80 bis 250 EUR pro Woche, also einen Bruchteil der Risiken, die sie absichert.

Kaution schützen

Kautionsversicherung ersetzt 1.500 bis 3.000 EUR Hinterlegung gegenüber der Charterfirma. Du segelst ohne hohe Vorauszahlung los.

Skipper absichern

Haftpflicht mit 5 bis 15 Mio. EUR Deckung. Schließt die Lücke, die die Police der Charterfirma offen lässt.

Reiserücktritt

Fällt Skipper oder Crewmitglied vor dem Törn aus, übernimmt die Versicherung die Stornogebühren und anteiligen Charterkosten.

Unfall an Bord

Insassenunfall greift bei Verletzungen durch Segeltechnik, Tender oder Sturz von der Yacht, auch unabhängig vom Skipper-Verschulden.

Die fünf Bausteine im Detail

Charter-Kautionsversicherung

Die Charterfirma verlangt vor der Übernahme eine Kaution, die im Schadensfall einbehalten wird. Im Mittelmeer liegt sie typischerweise zwischen 1.500 und 3.000 EUR, in der Karibik teilweise bei 5.000 EUR und mehr. Die Charter-Kautionsversicherung übernimmt diese Haftung gegenüber der Charterfirma und rechnet im Schadensfall direkt mit ihr ab. Abgedeckt sind Bagatellschäden beim Anlegen, Verlust eines Fenders, Lackkratzer, Segel- und Motorschäden sowie Diebstahl von Bordausrüstung oder Tender.

Wichtig: Die Kautionsversicherung greift nicht bei grober Fahrlässigkeit, Alkohol- oder Drogenkonsum und Fahren ohne gültigen Bootsführerschein. Bei einer Police mit Selbstbeteiligung von rund 150 EUR liegt die Wochenprämie bei etwa 75 bis 200 EUR, ohne Selbstbeteiligung steigen die Beiträge auf 300 bis 685 EUR pro Woche.

Skipper-Haftpflicht

Die Skipper-Haftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die du als verantwortlicher Skipper Dritten zufügst. Sie ist die zweite kritische Säule der Charterversicherung, weil die Haftpflicht der Charterfirma in vielen Revieren nur die gesetzliche Mindestsumme erfüllt. In Kroatien sind das beispielsweise 1,5 Mio. EUR. Bei einer schweren Kollision mit einer Luxusyacht oder Personenschäden mit Folgeschäden reicht das nicht.

Marktübliche Deckungssummen liegen bei 5, 10 oder 15 Mio. EUR. Die Jahresbeiträge bewegen sich zwischen 80 und 250 EUR bei 5 Mio., 120 bis 300 EUR bei 10 Mio. und 300 bis 600 EUR bei 15 Mio. EUR Deckung. Erfahrene Charterer mit Logbuch-Nachweis erhalten bei vielen Anbietern Rabatte von bis zu 30 Prozent.

Reiserücktritt für Yachtcharter

Yachtcharter ist teuer. Wenn der Skipper kurz vor Abreise krank wird, hängt die ganze Crew am Stornorisiko. Die Reiserücktrittsversicherung ersetzt die Charterkosten, wenn Skipper oder Crewmitglieder aus versicherten Gründen ausfallen. Versicherte Ausfallgründe sind in der Regel unerwartete schwere Erkrankung, Unfall, Tod naher Angehöriger, Schwangerschaftskomplikationen und in vielen Tarifen auch Kündigung des Arbeitsverhältnisses.

Die Police kostet rund 4 bis 8 Prozent der Charterkosten. Bei einer 3.000-EUR-Wochencharter sind das 120 bis 240 EUR. Wichtig ist der rechtzeitige Abschluss: Die meisten Tarife verlangen den Abschluss innerhalb von 14 bis 84 Tagen nach der Charterbuchung. Wer später abschließt, verliert in vielen Fällen den Versicherungsschutz für Vorerkrankungen.

Insassenunfall und Charter-Folgeschaden

Die Insassenunfallversicherung leistet bei Verletzungen an Bord, unabhängig vom Verschulden. Sie ist relevant, weil die gesetzliche Unfallversicherung Freizeitunfälle auf dem Wasser nur eingeschränkt abdeckt. Tarife für Wassersport kosten zwischen 20 und 200 EUR pro Törn und umfassen meist auch Such- und Bergungskosten sowie den Einsatz von Hubschraubern.

Die Charter-Folgeschadenversicherung springt ein, wenn ein versicherter Schaden weitere Folgekosten auslöst, etwa wenn die Yacht nach einem Schaden zur Reparatur in eine Werft muss und die nachfolgenden Charterer ausweichen müssen. Diese Police wird meist von der Charterfirma eingefordert, aber nicht immer bezahlt. Wir prüfen das im Vertrag.

Charter-Rechtsschutz

Streit mit der Charterfirma über die Schadensregulierung, Streit mit dem Hafenamt über Bußgelder oder Streit mit dem Versicherer über Leistungen sind die häufigsten Anwendungsfälle. Der Charter-Rechtsschutz übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten im Ausland, was wegen Sprachbarrieren und unterschiedlicher Rechtssysteme schnell teuer wird. Beitrag: rund 10 bis 25 EUR Aufpreis pro Törn oder als Jahrespolice für rund 80 bis 120 EUR.

Was die Police der Charterfirma abdeckt und was nicht

Die Yacht-Kasko der Charterfirma deckt strukturelle Schäden am Boot ab. Sie hat aber zwei systematische Lücken: eine Selbstbeteiligung in Höhe der Kaution (1.500 bis 3.000 EUR) und eine Mindesthaftpflicht, die im Schadensfall oft zu niedrig ist. Beides musst du als Charterer selbst absichern.

Im Charterpreis enthalten ist meist:

  • Yacht-Kasko mit Selbstbeteiligung in Kautionshöhe (Schäden am Rumpf, Mast, Motor)
  • Gesetzliche Mindesthaftpflicht des Schiffes (Kroatien 1,5 Mio. EUR, Italien 1 Mio. EUR)
  • Technische Pannenhilfe und Bergung der Yacht
  • Insolvenzabsicherung der Reisepreise (Sicherungsschein)

Nicht enthalten und damit dein Risiko:

  • Kaution bei Bagatellschäden (Lackkratzer, Fender-Verlust, kleinere Anlegeschäden)
  • Personenschäden oberhalb der Mindestdeckung (5 bis 15 Mio. EUR Lücke)
  • Ausfall vor oder während der Reise durch Krankheit, Unfall oder Tod
  • Verletzungen der Crew an Bord oder beim Tendern
  • Anwalts- und Gerichtskosten bei Streit mit Charterfirma oder Hafenamt

Pflichtdeckungen je Revier

Die meisten Mittelmeer-Reviere haben eine gesetzliche Mindesthaftpflicht. In der Praxis reicht die Mindestsumme oft nicht, deshalb empfehlen wir grundsätzlich 5 Mio. EUR oder mehr. Hafenämter verlangen den Versicherungsnachweis in englischer oder Landessprache an Bord, in vielen Fällen zusätzlich als digitalen Upload.

RevierGesetzliche MindesthaftpflichtUnsere EmpfehlungBesonderheit
Kroatien1,5 Mio. EUR5 Mio. EURSBF-See zwingend, Police auch in Englisch
Italien1,0 Mio. EUR5 Mio. EURStichproben durch Küstenwache, Bußgeld bis 2.000 EUR
Griechenland1,2 Mio. EUR5 Mio. EURPolice muss auf Charterer-Namen lauten
Spanien (Balearen)1,5 Mio. EUR5 Mio. EURSturmschadendeckung explizit nachweisen
Türkei1,0 Mio. EUR5 Mio. EURPolice auf Charterer-Namen, SBF-See in der Ägäis Pflicht
Frankreich2,0 Mio. EUR5 Mio. EURHöchster Standard, strenge Umweltschutzauflagen

Was kostet eine Charterversicherung?

Die Beiträge hängen von der Charterdauer, der Crew-Größe, der Kautionshöhe und der gewählten Deckungssumme der Skipper-Haftpflicht ab. Vier typische Szenarien zur Orientierung (Marktpreise 2026, Beispielprämien Pantaenius-Niveau):

SzenarioKautionSkipper-HPVRücktrittGesamtprämie
RIB-Tagestörn, 2 Tage, 2 Personen, Kroatien1.000 EUR5 Mio.neinrund 85 EUR
Motorbootcharter, 8 Tage, 4 Personen, Italien1.000 EUR5 Mio.3.000 EUR Reisewertrund 220 EUR
Regattawoche, 8 Tage, 6 Personen, Kroatien3.000 EUR10 Mio.6.000 EUR Reisewertrund 720 EUR
Karibik-Törn, 15 Tage, 6 Personen5.000 EUR15 Mio.18.000 EUR + Kranken + Unfallrund 1.600 EUR

Für regelmäßige Charterer (drei Törns pro Jahr und mehr) lohnt sich fast immer eine Jahresflatrate für Skipper-Haftpflicht und Kaution. Yacht-Pool und Pantaenius bieten Flat-Tarife ab rund 400 EUR pro Jahr, was bei drei Charterwochen oft die Hälfte der Einzelbeiträge spart.

Anbieter-Vergleich: Pantaenius, Yacht-Pool, Schomacker

Im deutschen Markt teilen sich drei spezialisierte Makler den Großteil des Charterversicherungs-Geschäfts. Wir vergleichen für dich, welcher Anbieter zu deinem Törn und deiner Erfahrung passt.

AnbieterKaution bisSkipper-HPV bisStärkeEinschränkung
Pantaenius20.000 EUR15 Mio. EURGlobale Abdeckung, flexible Konfiguration, kein Sicherungsschein nötigPreise im oberen Drittel
Yacht-Pool10.000 EUR10 Mio. EURTransparente Online-Buchung, 12-Monats-Flatrate, Charter-Folgeschaden inklusiveGeringere Deckungsmaxima
Schomackerflexibel10 Mio. EURSpezialisiert auf Anfänger, separate Insolvenzpolice, persönlicher ServiceOnline-Abschluss eingeschränkt

Die meisten Charterer zahlen entweder zu viel oder sichern zu wenig ab. Die richtige Police hängt nicht vom günstigsten Tarif ab, sondern davon, ob die Kautionshöhe, die Crew-Erweiterung und das Revier zusammenpassen.

— Andreas Medicus, Versicherungsexperte (zitiert in blauwasser.de)

Wir als ungebundener Makler vergleichen für dich alle drei Anbieter und prüfen zusätzlich AOPA, ADAC, HanseMerkur (über Fairwinds) und Eis. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine konkrete Empfehlung mit Beitrag, Deckungssumme und Ausschlüssen schwarz auf weiß.

Typische Schadensfälle aus der Praxis

In der Praxis passiert immer wieder folgendes: Eine Crew chartert eine 42-Fuß-Yacht in Trogir, kommt am Freitag bei stärkerem Wind in den Hafen, der Skipper verschätzt sich beim Anleger, der Bug schiebt sich gegen den Steg, Lackschaden 1.200 EUR. Die Charterfirma behält die volle Kaution ein. Ohne Kautionsversicherung: 2.000 EUR weg. Mit Kautionsversicherung: 1.200 EUR Schaden direkt mit der Charterfirma reguliert, Selbstbeteiligung 150 EUR, der Rest kommt von der Versicherung.

Ein zweites Szenario aus den letzten Saisons: Grundberührung mit Kielschaden in der Adria, Schaden 8.500 EUR, Yacht muss für drei Wochen in die Werft. Die Yacht-Kasko der Charterfirma deckt den Rumpfschaden, behält aber die volle Kaution wegen Selbstbeteiligung. Zusätzlich klagt die Charterfirma die ausgefallenen Folge-Charter ein. Hier greift der Charter-Folgeschaden, der bei Yacht-Pool im Standardpaket enthalten ist und bei Pantaenius zugebucht werden kann.

So bekommst du dein Angebot in 24 Stunden

Wir sind Versicherungsmakler, kein Vergleichsportal. Du füllst rechts (am Desktop) oder unten (mobil) das Anfrageformular aus, wir holen Angebote bei Pantaenius, Yacht-Pool, Schomacker und passenden Spezialanbietern ein und melden uns innerhalb eines Werktags mit einer konkreten Empfehlung.

  • Du gibst Revier, Charterdauer, Yacht-Größe und Crew-Anzahl an
  • Wir prüfen die Kautionshöhe deiner Charterfirma und die Pflichtdeckung im Zielland
  • Du bekommst zwei bis drei Angebote im Vergleich, inklusive Ausschlüsse und Selbstbeteiligung
  • Im Schadensfall begleiten wir die Regulierung gegenüber Versicherer und Charterfirma

Ergänzend findest du Detail-Informationen auf unseren Seiten zur Skipper-Haftpflicht, zur Yachtversicherung für Eigner und zur Bootshaftpflicht.

FAQ

Häufige Fragen

Was deckt eine Charterversicherung ab?

Eine Charterversicherung ist kein einzelner Tarif, sondern ein Bündel aus mehreren Policen für deinen Törn. Standardmäßig gehören dazu: Charter-Kautionsversicherung (ersetzt die Kaution gegenüber der Charterfirma), Skipper-Haftpflicht (Schäden gegenüber Dritten), Reiserücktritt (Ausfall von Skipper oder Crew vor oder während der Reise) und Insassenunfall (Verletzungen an Bord). Optional ergänzt um Charter-Rechtsschutz und Auslands-Krankenversicherung.

Reicht die Versicherung der Charterfirma aus?

In der Regel nein. Die Charterfirma hat eine Yacht-Kasko mit Selbstbeteiligung, die typischerweise bei 1.500 bis 3.000 EUR liegt. Bis zu dieser Höhe haftest du persönlich, sofern du nichts zusätzlich abgeschlossen hast. Außerdem ist die Haftpflichtdeckung der Charterfirma oft auf die gesetzliche Mindestsumme begrenzt, was bei schweren Personenschäden oder Umweltschäden nicht ausreicht.

Wie hoch ist die typische Kaution beim Yachtcharter im Mittelmeer?

Bei einer 40-Fuß-Yacht liegen die Kautionen in Kroatien und Griechenland zwischen 1.500 und 2.500 EUR, in Italien und Spanien zwischen 2.000 und 3.000 EUR, in der Türkei zwischen 1.200 und 2.000 EUR. Die Charter-Kautionsversicherung ersetzt diesen Betrag, sodass du nur die Versicherungsprämie zahlst und nicht die volle Kaution hinterlegen musst.

Was kostet eine Charterversicherung pro Woche?

Für eine Woche Mittelmeer-Charter mit 40-Fuß-Yacht liegt die Kautionsversicherung bei 75 bis 300 EUR (je nach Selbstbeteiligung), die Skipper-Haftpflicht bei rund 70 EUR (Segelboot) bis 160 EUR (Motorboot) pro Jahr und die Reiserücktritt bei rund 40 EUR pro 1.000 EUR Reisewert. Ein typisches Bündel für 8 Tage und 4 Personen kostet etwa 220 EUR (Beispielprämie Pantaenius).

Brauche ich in Kroatien eine bestimmte Haftpflicht-Mindestdeckung?

Ja. Kroatien schreibt eine gesetzliche Mindesthaftpflichtdeckung von 1,5 Mio. EUR für alle Wasserfahrzeuge in kroatischen Gewässern vor (Zakon o obveznom osiguranju vodenih vozila). Die Police muss in kroatischer oder englischer Sprache beim Hafenamt vorgelegt werden. In der Praxis empfehlen wir mindestens 5 Mio. EUR, weil die Mindestsumme bei schweren Personenschäden nicht ausreicht.

Wer haftet, wenn ein Crewmitglied einen Schaden verursacht?

Standardmäßig deckt die Skipper-Haftpflicht nur Schäden ab, die du als verantwortlicher Skipper verursachst. Schäden durch Crewmitglieder sind nur abgedeckt, wenn die Police eine Crew-Erweiterung enthält. Wir prüfen das beim Angebot, denn gerade bei Familien-Törns mit unerfahrenen Mitseglern ist die Crew-Erweiterung der Knackpunkt.

Wann muss ich eine Charter-Rücktrittsversicherung spätestens abschließen?

Die Reiserücktrittsversicherung muss in der Regel 14 bis 84 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen werden, je nach Buchungszeitpunkt. Wer kurzfristig bucht, hat oft nur eine Frist von wenigen Tagen. Faustregel: Police direkt nach der Charterbuchung abschließen, sonst gibt es Probleme mit der Wartefrist.

Lohnt sich eine Jahrespolice für Charterer?

Ab drei Charterwochen pro Jahr lohnt sich die Jahrespolice fast immer. Sie ist je nach Anbieter bis zu 50 Prozent günstiger als die Summe der Einzelbuchungen. Yacht-Pool wirbt mit einer 12-Monats-Flatrate für Skipper-Haftpflicht und Kaution. Wir vergleichen für dich, ob sich der Jahrestarif lohnt oder ob die Einzelbuchung pro Törn günstiger ist.

Was tun bei einem Schaden während der Charter?

Schaden sofort fotografisch dokumentieren, Wetter und Umstände im Logbuch festhalten, Charterfirma und Versicherung innerhalb von 24 Stunden melden. Bei Personenschäden oder Kollisionen mit Dritten zusätzlich die örtliche Hafenbehörde informieren. Versicherungen lehnen Leistungen regelmäßig wegen verspäteter Meldung ab, deshalb ist der 24-Stunden-Zeitraum entscheidend.

Brauche ich für Kroatien zwingend den SBF-See?

Ja. Kroatien verlangt den Sportbootführerschein See als Mindestqualifikation. Ohne SBF-See kann die Versicherung im Schadensfall die Leistung verweigern, selbst wenn du praktisch erfahren bist. Für Yachten ab 20 Metern oder Crews mit gewerblichen Skippern gelten zusätzliche Anforderungen (SKS oder SSS), die wir im Beratungsgespräch klären.

Charterversicherung vergleichen und absichern

Kaution, Skipperhaftpflicht, Reiserücktritt: Wir bündeln die richtigen Bausteine für deinen Törn und melden uns innerhalb von 24 Stunden mit deinem Angebot.